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Ärzte und Zahnärzte im Web

Die Anzahl individueller Internetpräsenzen von niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten ist mit ca. 15 % im Vergleich zu anderen freien Berufen noch immer gering.

Ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung und das Desinteresse der Mediziner war die bis 2002 bestehende Rechtsunsicherheit bezüglich der Wettbewerbsbeschränkungen. Eine weitgehende Liberalisierung brachte die Novellierung der Musterberufsordnung durch den 105. Deutschen Ärztetag im Jahr 2002. Seitdem gibt es nur noch die Bestimmung des § 27 der Musterberufsordnung, die als Generalklausel eine „schlicht berufswidrige Werbung“ untersagt.

Patienten im Internet

Generation 50plus: wer nutzt das Internet?
Altersgruppe Online in Prozent
50 - 59 63,5 %
60 - 69 41,6 %
70 + 16,3 %

Quelle: TNS Infratest (N)onliner-Atlas, 2008

Generation 50plus: Welche Bereiche interessieren Sie im Internet besonders? (Mehrfachnennungen möglich)
Thema Nennung in Prozent
Reise, Urlaub 71 %
Gesundheit 50 %
Ernährung 35 %

Quelle: Online-Befragung, 50plus-ans-netz.de, 2005

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Ihre Patienten suchen Sie!

Die verbreitete Vorstellung, dass gerade ältere Menschen über 50 das Internet weder kennen noch nutzen würden, ist durch die oben genannten Zahlen eindeutig widerlegt. Das World Wide Web als exotisches und elitäres Medium ist für Ihre Patienten längst passé.

Nahezu jede deutsche Klinik ist heute mit umfassenden Informationen zu Leistungen und Angeboten im Web vertreten. Auch für Sie als niedergelassene Ärzte und Zahnärzte sollte es nur noch darum gehen, wann Sie mit Ihrer eigenen Website online gehen.

Das müssen Sie wissen:

  • Das Web ist heute ein selbstverständliches Informationsmedium für viele Ihrer Patienten.
  • Das Web ist ein mächtiges Marketinginstrument und nicht eine Bedrohung Ihrer ärztlichen oder zahnärztlichen Kompetenz.
  • Überlegen Sie sich, wie Sie dieses Medium für sich und Ihre Praxis konkret nutzen können.
  • Präsentieren Sie im Web die Unverwechselbarkeit Ihrer Praxis, Ihres Teams und Ihrer Leistungen.
  • Kommunizieren Sie mit Ihrer Website erfolgreich Ihre Komfortlösung einer sinnvollen Selbstzahlermedizin.

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Was gehört auf die Website?

Niemand erwartet von Ihnen ein umfangreiches Informationsportal im Internet. Mit einer überschaubaren, gut strukturierten Internetpräsenz nach den technischen Vorgaben geltender Webstandards sind Sie schon perfekt für die Zukunft gerüstet.

Die Website für Ärzte und Zahnärzte

  1. Startseite, Impressum, E-Mail-Kontakt
  2. Sprechstunde und Sondersprechstunde
  3. Informationen und Fotos zum Praxisteam
  4. Fotos von den Behandlungsräumen und vom Wartezimmer
  5. Praxisleistungen (medizinisch notwendige GKV-Versorgung)
  6. Vorsorgeleistungen (IGeL, Selbstzahlermedizin, Kooperationen)
  7. Kontakt und Anfahrt
  8. Eventuell: Downloads, Links, Glossar verwendeter Fachbegriffe

Was ist nicht erlaubt?

Berufswidrige Inhalte

  • anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung.
  • Produktempfehlungen für fremde Waren oder Leistungen.
  • Vorher/Nachher - Bilder.
  • Ferndiagnose und Ferntherapie nach § 9 HWG.
  • Mailinglisten, Diskussionsforen, Gästebücher, Preisausschreiben, Veröffentlichung von Dankschreiben.
  • Einzelne Links zu Herstellern oder Händlern sind unzulässig, mögliche Ausnahme: Linkverzeichnisse.

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