Webdesign
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InternetDesign – Webdesign
Webdesign umfasst den gesamten Projektablauf von der Planung bis zur Veröffentlichung einer Website.
Um diesen qualitativen Anspruch deutlich zu machen, wähle ich den Begriff „InternetDesign“, nicht Webdesign.
Was ist gutes Webdesign und was macht die Qualität einer Website aus? Was Sie beim Thema Webdesign beachten müssen und welche Leistungen Sie von einem Webdesigner oder einer Agentur erwarten sollten, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
Die Zukunft des World Wide Web
Wer ernsthaft über die Zukunft des Internets sprechen möchte, kann sich immer nur auf die kommenden Monate beschränken. Nahezu wöchentlich werden neue Techniken und Möglichkeiten veröffentlicht, von denen viele bereits nach kurzer Zeit eine hohe Marktdurchdringung erreichen.
Google benötigte beispielsweise noch ein Jahr, um Yahoo zu verdrängen und zum Marktführer unter den Suchmaschinen aufzusteigen. Heutige Entwicklungen benötigen auf Grund der immer transparenter gewordenen Informationsstrukturen nur noch wenige Wochen.
Diese Entwicklung hat zur Folge, dass eine Internetpräsenz eigentlich nur so aktuell sein kann, wie sie es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war. Um zu verhindern, dass eine Website technisch veraltet, hat das internationale World Wide Web-Konsortium (W3C) seit 1994 technische Standards entwickelt. Standardkonformes Webdesign bedeutet damit eine Garantie für langlebige Websites.
Qualität im Web?
Ein Qualitätsbewusstsein für gutes Webdesign ist auch heute, gut 10 Jahre nach der „Erfindung“ des Internets, nicht selbstverständlich. Ein Grund ist die Tatsache, dass noch immer viele veraltete Internetseiten neben neuen Auftritten existieren und genutzt werden. Ein weiterer Grund dafür liegt in der Unkenntnis bezüglich der tatsächlichen Anforderungen an einen Webdesigner.
Als Auftraggeber sollten Sie auf folgende Kompetenzen und Grundsätze eines Anbieters Wert legen:
Kompetenzen
- Analytische Kompetenz
- Beschaffung und Verarbeitung von Information, strukturelles Denken.
- Interdisziplinäre Kompetenz
- Benutzerverhalten, Gestaltungstheorie, Marketing, Ethik, Recht.
- Technische Kompetenz
- HTML, Webstandards, Internet-Technologien, Beherrschung angrenzender Softwarelösungen.
- Gestaltungskompetenz
- Grafik, Bildverarbeitung, Farbgestaltung, Typografie, Textkreation und Textredaktion.
Technische Grundsätze
- Erreichbarbarkeit
- Geräteunabhängige Zugänglichkeit sämtlicher Inhalte für Suchmaschinen und internetfähige Ausgabemedien.
- Aktualität
- Die Internetpräsenzen entsprechen in Technik, Umsetzung und Design den aktuellen Standards und Trends.
- Standardkonformität
- Einhaltung zukunftsweisender Webstandards nach den Vorgaben des World Wide Web-Konsortiums (W3C).
- Qualität
- Moderne Website-Architektur durch professionelle Gestaltung und innovative HTML-Technologien.
Konzeptionelle Grundsätze
- Verantwortung
- Rechtssicherheit, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit als ethische Grundsätze gegenüber dem Kunden.
- Kundenorientierung
- Konzept, Struktur und Umsetzung der Internetpräsenz orientieren sich an den Anforderungen des Kunden.
- Bedarfsanalyse
- Anforderungen und Angemessenheit der Internetpräsenz anhand einer zielgruppen-spezifischen Analyse.
- Investitionsgarantie
- Detaillierte Angebote mit exakten Gesamtkostenrahmen von der Konzeption bis zur Online-Stellung.
Was kostet Webdesign?
Auch im Webdesign zahlt man einen Preis für einen bestimmten Wert. Professionelles Webdesign kostet vor allem eines: Zeit.
Für eine kleine, professionell erstellte Website mit sechs bis acht Seiten, inklusive Textgestaltung, Design und Codierung und Änderungsphase sollten Sie schon mit einem Preis von 1.800,00 € rechnen.
Eine einheitliche Preisvorgabe ist unmöglich, denn auch die konzeptionellen Voraussetzungen und die Anforderungen an Ihre Internetpräsenz sind ja selbst innerhalb Ihrer Berufsbranche nicht einheitlich.
Ein Beispiel:
- Kunde A hat ein komplettes Corporate Design, ein fertiges Konzept, fertige Texte und Bilder für seine Website.
- Kunde B will eine Neufassung seiner kleinen Internetpräsenz.
- Kunde C hat nur sehr vage Vorstellungen vom Internet.
Kunde A ändert trotz einer ausführlicher Bedarfs- und Anforderungsanalyse ständig die Navigationshierarchie.
Kunde B bleibt bei seiner Struktur.
Kunde A möchte nun doch eine kostenpflichtige Erweiterung um 6 Seiten.
Kunde B möchte in einem persönlichen Gespräch über die Qualität einer professionellen Internetpräsenz aufgeklärt werden, denn „da ist jemand, der macht alles mit animierten Seiten für 800 Euro“.
Kunde C geht mit seiner Website zuerst online, es folgt Kunde B. Der letzte ist Kunde A.
Kurz darauf meldet sich Neukunde D. Seine Frage lautet: „Was kostet eine kleine Internetpräsenz?“
