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Das World Wide Web

2006 sind rund 34 Millionen Internetpräsenzen online. Die Suchmaschine Google verzeichnet über 8 Milliarden Web-Seiten weltweit. An jedem Tag werden weltweit ca. 23.000 Websites freigeschaltet. Das sind 20 neue Internetpräsenzen pro Sekunde.

Das World Wide Web ist zu einem Massenmedium geworden und wird heute allgemein mit dem Internet gleichgesetzt. Das eigentliche Internet gab es jedoch schon vor über 30 Jahren, also weit vor der Einführung der ersten Browser, und bezeichnete ein wissenschaftliches Netzwerk von Großrechnern in den USA. Das World Wide Web in seiner heutigen Form wurde erst 1990 von Tim Berners-Lee am Cern-Institut in Zürich erfunden.

Adressen und Verknüpfungen

Im Internet finden Sie die Inhalte als Dokumente auf zahllosen Internetpräsenzen mit einer festen Adresse. Eine dieser Adressen lautet „www.pookerart.de“. Wie bei einer Telefonnummer kann auch eine Internetadresse nur einmal vergeben werden.

Eine Internetpräsenz (auch Website genannt) beinhaltet mehrere verknüpfte Einzeldokumente. Die Verknüpfung von Dokumenten und anderen Websites wird Hyperlink oder kurz „Link“ genannt. Die „verlinkten“ Objekte sind entweder Einzelseiten der aktuellen Website oder Einzelseiten von externen Websites.

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Computer und Dokumente

Jedes Computer-Dokument beinhaltet einen bestimmten Programmier-Code und für jedes dieser Dokumente wird ein passendes Programm zum Öffnen oder Bearbeiten benötigt. Um beispielsweise ein Dokument im PDF-Format öffnen zu können, benötigen Sie den Adobe Reader.

Die Dokumente im Internet unterliegen keinem Programmier-Code, aber der so genannten Auszeichnungssprache namens HTML. HTML ist die Abkürzung für „HyperText Markup Language“. Um sich HTML-Dokumente korrekt anzeigen zu lassen, benötigen Sie einen Browser („to browse“ steht im Englischen für „stöbern, schmökern“). Die bekanntesten Browser sind der Microsoft Internet Explorer und der Firefox-Browser. Mit einem der beiden Browser werden Sie jetzt wahrscheinlich diese Seiten betrachten.

Internet und Webdesign

Das Internet ist ein „schnelles“ Medium: neue Entwicklungen benötigen nur noch wenige Monate, um sich im Web durchzusetzen. Diese Dynamik auf der Basis von HTML ist der eigentliche Motor des Internets: nicht nur die Anzeige von Texten und Bildern ist global erreichbar; jede technische Entwicklung, die hier mit den gängigen Browsern funktioniert, funktioniert unmittelbar und automatisch auf der ganzen Welt.

Die Anforderungen an professionelle Internetpräsenzen verändern sich dadurch ebenfalls permanent. Webdesign hat sich zu einer hochspezialisierten Dienstleistung entwickelt. Kreatives Potential, technisches Können und konzeptionelles Denken sind ebenso wichtig wie die Bereitschaft zum ständigen Studium neuester Entwicklungen und Trends. Ein Hobby-Webdesigner ist dieser täglichen Herausforderung schon lange nicht mehr gewachsen.

Qualitätsstandards im Internet

HTML wurde als plattformübergreifende Standardsprache für Internetseiten entwickelt. Diese HTML-Dokumente sollten also auf allen Rechnern und mit verschiedensten Betriebssystemen identisch sein.

Um die Einhaltung dieser grundlegenden Standards bemüht sich seit 1994 das internationale „World-Wide-Web-Consortium“ (W3C). Als Mitglieder sind alle namhaften Unternehmen der Computerbranche vertreten, auch die großen Browser-Hersteller.

In einem Kampf um Marktanteile veröffentlichten Microsoft und Netscape zwischen 1995 und 1999 eigene Browser-Standards, die dazu führten, dass zahlreiche Internetseiten jeweils nur von einem bestimmten Browser korrekt angezeigt wurden.

Seit der Jahrtausendwende werden die Richtlinien des W3C als zukunftsweisende Webstandards wieder von allen Browser-Herstellern unterstützt.

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Welche Funktion hat eine Internetpräsenz?

Das Medium Internet wird von den Besuchern aus verschiedenen Gründen genutzt. Jede Kategorie steht für eine bestimmte Primärfunktion:

  1. Information
  2. Geschäft und Handel
  3. Kommunikation
  4. Unterhaltung

Die Kategorie Information umfasst Websites von Unternehmen, Verzeichnisdienste wie yahoo, Suchmaschinen wie Google, themenabhängige Informationsportale, Online-Zeitungen, oder auch das Lexikon Wikipedia.

Die Kategorie Geschäft und Handel umfasst den gesamten Bereich des sogenannten E-Business. Dazu gehören amazon, integrierte Shopsysteme, Handelsplattformen wie ebay, Touristik-Anbieter und das Online-Banking.

Die Kategorie Kommunikation umfasst alle interaktiven Internetseiten. Dazu gehören Mailinglisten, Gästebücher, Internet-Foren und Chat-Plattformen ebenso wie Online-Tagebücher („Weblogs“).

Die Kategorie Unterhaltung umfasst Internetseiten der Unterhaltungsindustrie, oder Präsenzen entsprechender Printmedien, wie z.B. die Online-Ausgabe des Satiremagazins Titanic. Erfolgreich ist diese Kategorie vor allem durch Internetseiten mit erotischen und pornografischen Inhalten.

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